Neuer Change-Fokus im aktuellen Projekt „Strategie-Implementierung“ innerhalb der IT der Stadt Zürich“
Seit 20 Jahren berät eurosysteam Changemanagement-Prozesse. Im Laufe dieser Zeit reifte die Erkenntnis, dass Changeprojekte immer dann scheitern, wenn keine nachhaltige Unterstützung durch die vom Change betroffenen Mitarbeitenden gegeben ist. Konzeptionell wird dieses Phänomen in der von den Sozialwissenschaften beschriebenen "Legitimität" erfasst und in der deutschen Übersetzung als Folge- oder Mitwirkungsbereitschaft ausgedrückt.
Was sind die Kernaussagen des Legitimitäts-Konzeptes? Legitimation / Legitimität bedeutet die Folgebereitschaft von Akteuren gegenüber einer sozialen Institution. So beispielsweise ist in einem Unternehmen mit hoher Legitimität die Akzeptanz der Mitarbeitenden gegenüber Unternehmensentscheidungen sehr hoch. Sie richten ihr Handeln danach aus und tragen aktiv das Ergebnis der Entscheidung mit. In einer differenzierten Betrachtung sprechen wir von den drei Dimensionen der Legitimität: Input-Legitimität, Throughput-Legitimität und Output-Legitimität.
- Die Input-Legitimität bezieht sich auf den Grad der Teilnahme an und des Zugangs von Akteuren zu Veränderungsprozessen.
- Die Throughput-Legitimität bezieht sich auf die gegebenen Möglichkeiten und Mechanismen, wie Individuen auf Entscheidungsprozesse einwirken können, z.B. durch Konsenssuche im Dialog.
- Die Output-Legitimität zeigt an, in wie weit getroffene Entscheidungen von den betroffenen Akteure als nützlich und zufriedenstellend erachtet werden, so dass sie diese mittragen und unterstützen.

Seit drei Jahren setzt eurosysteam sehr erfolgreich ein stringentes und strenges Legitimitätsmodel in seinen Changeprojekten ein.
Ein konkretes Beispiel hierfür ist die Implementierung einer neuen IT-Strategie in der Stadtverwaltung von Zürich, die eurosysteam seit November 2007 begleitet (ein wichtiges Argument für die Auswahl von eurosysteam durch die Verantwortlichen war neben der langjährigen Erfahrung und positiven Referenzen von eurosysteam besonders die Überzeugungskraft dieses zentralen Konzeptes).
Die neue IT-Strategie stellt für die gesamte StadtverwaltungZürich einen anspruchsvollen Veränderungsprozess dar (Siehe dazu auch das unten angefügte Video!). Mehr als 9 Departmente und 70 Dienstabteilungen der Stadt sind dabei unmittelbar involviert, da deren unterschiedliche Arbeitsweisen koordiniert und abgestimmt werden müssen. Zudem sind indirekt insgesamt 24.000 städtische Mitarbeitende, welche die IT Leistungen täglich nutzen, vom Wandel betroffen. Es ist leicht vorstellbar, wie wichtig in diesem Fall eine hohe „Folge- und Mitwirkungsbereitschaft“ bei den Mitarbeitenden, den Dienstchefs, den IT-Verantwortlichen und den politischen Entscheidungsträgern ist.
Bei einer ersten Evaluation des Projektes durch die Entscheidungsträger wurde ein über 90%iger Erfolg bescheinigt.
Für nähere Informationen zum Konzept und zur Methodik oder bei Fragen zu ihrem eigenen Changeprozess kontaktieren Sie bitte unserem Geschäftsführer Dr. Gerhard Lenz.
|