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Kurzbeschreibung Immer mehr Unternehmen engagieren sich für gesellschaftliche Aufgaben – Corporate Citizenship breitet sich in Deutschland aus. Über regionale Ausprägungen und Auswirkungen von Corporate Citizenship gibt es bislang kaum Erkenntnisse, obwohl die Bedeutung von Regionen, Städten und Standorten gerade angesichts der Globalisierung zunimmt. Der globale Wettbewerb findet heute in erster Linie zwischen Metropolregionen statt.
In diesem Wettbewerb kommt es zunehmend auf die so genannten weichen Standortfaktoren an. Dies sind die weniger die unternehmensrelevanten, sondern mehr die mitarbeiterbezogenen Qualitäten eines Standorts, also Eigenschaften, die Lebensqualität ausmachen: Eine hochwertige Ausstattung mit Wohn-, Kultur- sowie Freizeit- und Bildungsangeboten, aber auch soziale Infrastruktur und nicht zuletzt das Image sind Assets, die von vielen Unternehmen mittlerweile als harte Standortfaktoren angesetzt werden. Gerade diese bieten sich besonders für Corporate Citizenship-Projekte an.
Die hier vorgestellte Unternehmensbefragung in FrankfurtRheinMain geht diesen Fragen nach und untersucht, wie sich Unternehmen der Rhein-Main-Region für gesellschaftliche Aufgaben engagieren, wie weit dabei Corporate Citizenship als rationale Strategie entwickelt ist und beschreibt insbesondere, wie und warum Unternehmen ihr Engagement räumlich ausrichten. Die Untersuchung liefert anschauliche Belege für die Verbreitung von Corporate Citizenship in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main und zeigt besondere Interessenslagen bestimmter Branchen sowie Vorteile und Perspektiven des lokalen und regionalen Engagements. Demnach lässt sich Corporate Citizenship regional fokussieren und gezielt auf die Verbesserung regionaler Standortbedingungen anwenden. Dadurch können weitere Vorteile im Wettbewerb der Regionen erzielt werden.
Zielgruppe Unternehmen, die ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und strategisch umsetzen wollen. Unternehmen, die laufende Corporate-Citizenship-Aktivitäten optimieren wollen. Regionale und lokale Wirtschaftsförderer, die ansässige Unternehmen in die Stärkung des Standorts einbinden wollen. |